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Subic Bay & Olongapo

Subic Bay & Olongapo

Subic Bay war bis 1992 der größte Stützpunkt der amerikanischen Marine im Pazifik. Nach dem Abzug entstand daraus die Subic Bay Freeport Zone, eine Freihandelszone mit eigener Verwaltung, breiten Straßen, Regeln, die tatsächlich durchgesetzt werden, und viel Grün. Direkt daneben liegt die Stadt Olongapo, lebhaft und deutlich einfacher. Hinter der Bucht beginnt der Regenwald der Berge von Zambales.

Die Versorgung reicht für den Alltag: Im Freeport gibt es das Baypointe Hospital, in Olongapo das städtische Krankenhaus James L. Gordon. Für Fachärzte fährt man in etwa einer Stunde nach Clark oder in gut drei Stunden nach Manila.

Ausländer wohnen im Freeport in den früheren Offiziershäusern und neuen Wohnanlagen, in den Hügeln darüber oder nördlich an der Küste in Barretto und Subic mit Blick aufs Meer. Der kleine Flughafen im Freeport hat kaum Linienflüge; der internationale Flughafen Clark ist über die Autobahn in etwa einer Stunde erreichbar.

Ehrlich gesagt: In der Regenzeit wird Olongapo regelmäßig überflutet, und Taifune treffen die Küste von Zambales. Barretto hat einen Ruf als Vergnügungsviertel aus der Zeit der Marine, der bis heute nachwirkt. Die Einwohnerzahl bezieht sich auf die Stadt Olongapo ohne die Gemeinde Subic, Volkszählung PSA 2024.

Charakter

Ein früherer amerikanischer Marinestützpunkt zwischen Regenwald und Bucht, heute eine geordnete Freihandelszone am Meer.

Klima

Tropisch warm mit zwei deutlichen Jahreszeiten: Von November bis April ist es trocken und sonnig, tagsüber 30 bis 33 Grad. Von Juni bis September bringt der Monsun an der Westküste Luzons sehr viel Regen, oft tagelang, dazu Taifune. Nachts kühlt es kaum unter 23 Grad ab.

Budget & Lebenshaltung

Ein Haus im Freeport kostet rund 40.000 bis 80.000 Pesos im Monat, eine Wohnung in Olongapo oder Barretto etwa 15.000 bis 30.000 Pesos. Im Freeport ist das Leben geordneter und teurer, außerhalb deutlich günstiger.

Deutschsprachige Community

Um Subic lebt eine gemischte Gemeinschaft aus Amerikanern, Australiern und Europäern, viele davon frühere Soldaten und Seeleute. Deutschsprachige Auswanderer sind darunter, eine eigene Gemeinschaft bilden sie kaum. Tauchschulen und Segelvereine sind gute Orte für Kontakte.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Wracks in der Bucht, darunter der amerikanische Panzerkreuzer USS New York
  • Der Regenwald im Freeport mit Wanderwegen und einer großen Kolonie von Flughunden
  • Die Bucht von Anawangin an der Küste von Zambales mit Kiefern am Strand
  • Die Uferpromenade im Freeport zum Sonnenuntergang

Feste & Traditionen

  • Das Mangofest Dinamulag in Zambales im April, wenn die süßesten Mangos des Landes reif sind
  • Die Fiesta von Olongapo mit Prozession und Straßenfest
  • Die Weihnachtszeit mit den Frühmessen Simbang Gabi im Dezember

Wirtschaft & Chancen

Der Freeport lebt von Hafen, Logistik, Schiffbau, Tourismus und einigen Industriebetrieben. Für Ausländer gibt es Stellen am ehesten in Tauchschulen, im Tourismus und bei Firmen im Freeport, stets mit Arbeitserlaubnis.

Tipp

  • Wer Ordnung und Ruhe will, wohnt im Freeport; wer Strand will, schaut weiter nördlich an der Küste
  • Frag vor der Miete in Olongapo, ob die Straße bei Starkregen unter Wasser steht