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🇵🇾 Paraguay

Paraguarí

Paraguarí

Paraguarí beginnt gleich hinter dem Ballungsraum und zählt nach dem Zensus 2022 rund 200.000 Einwohner. Das Departamento wird von den Ausläufern der Cordillera de los Altos durchzogen und gehört zu den landschaftlich abwechslungsreichsten Gegenden in Reichweite der Hauptstadt: Hügel bis 500 Meter, Wasserfälle, Höhlen und weite Ebenen mit Palmengruppen.

Bekannt sind Yaguarón mit seiner franziskanischen Kirche aus dem 18. Jahrhundert, deren geschnitzte und bemalte Ausstattung zu den bedeutendsten Sakralkunstwerken Südamerikas zählt, sowie Piribebuy, Chololó und Ybycuí mit Nationalpark und alter Eisenhütte. La Colmena, 1936 als erste japanische Kolonie Paraguays gegründet, betreibt bis heute Obstbau.

Zum Wohnen kommen Paraguarí, Pirayú und Carapeguá in Frage, dazu die Hanglagen rund um Piribebuy. Es gibt Krankenhäuser für die Grundversorgung; für Fachärzte fährt man nach Asunción, je nach Ort eine bis anderthalb Stunden über die Ruta PY01.

Was fehlt: Fachhandel, internationale Schulen und ein deutschsprachiges Umfeld. Wer hier lebt, wohnt ländlich und erledigt alles Besondere in der Hauptstadt — dafür kostet ein Grundstück mit Hügelblick einen Bruchteil dessen, was am Ypacaraí-See aufgerufen wird.

Charakter

Hügelland und Wasserfälle südlich der Hauptstadt: Ausflugsland der Asunceños mit alten Kolonialorten.

Klima

Im Sommer 32 bis 37 Grad, nachts um 21 Grad; in den Hügeln der Cordillera de los Altos einige Grad kühler. Im Winter tagsüber 21 bis 26 Grad, nachts 7 bis 11 Grad. Regen ganzjährig, rund 1.400 Millimeter, im Sommer als Gewitter.

Budget & Lebenshaltung

Ein Haus mit Grundstück in Paraguarí oder Carapeguá kostet 1.200.000 bis 2.000.000 Guaraníes im Monat, eine Wohnung 800.000 bis 1.300.000. Grundstücke mit Hügelblick sind hier deutlich günstiger als vergleichbare Lagen in Cordillera, weil die Ausflügler kommen und wieder fahren.

Deutschsprachige Community

Eine japanische Gemeinschaft besteht in La Colmena mit eigenen Betrieben und Festen. Deutschsprachige leben nur vereinzelt, meist mit Wochenendhaus; für Gemeinde, Schule und Verein fährt man in den Ballungsraum.

Sehenswürdigkeiten

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[*]Die Kirche von Yaguarón mit ihrer geschnitzten Ausstattung
[*]Der Nationalpark Ybycuí mit Wasserfällen und alter Eisenhütte
[*]Die Wasserfälle von Chololó und Piraretá
[*]Der Cerro Perõ und die Hügel um Paraguarí
[*]Die japanische Kolonie La Colmena mit ihrem Obstbau
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Feste & Traditionen

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[*]Patronatsfest von Yaguarón im Februar
[*]Gedenkfeiern in Piribebuy zum Krieg der Tripel-Allianz im August
[*]Erntefeste in La Colmena
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Wirtschaft & Chancen

Kleinlandwirtschaft, Zuckerrohr, Viehhaltung, Obstbau sowie Gastronomie und Unterkünfte für den Wochenendtourismus. Für Zugezogene sind Ferienunterkünfte, Gastronomie und Landwirtschaft die tragfähigen Felder.

Tipp

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[*]Fahr die Wasserfälle unter der Woche an, am Wochenende gehören sie den Ausflüglern aus Asunción
[*]Prüfe bei Hanggrundstücken die Zufahrt nach starkem Regen, viele Wege sind unbefestigt
[*]Für Facharzt, Fachhandel und Behörden bleibt Asunción die Adresse — plane das gleich mit ein
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