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Casanare

Casanare

Casanare liegt östlich der Andenkette in den Llanos Orientales, der großen Savanne, die sich bis nach Venezuela zieht. Das Land ist flach bis zum Horizont, in der Regenzeit weithin überschwemmt und in der Trockenzeit staubig und heiß.

Yopal, die Hauptstadt, ist in den letzten zwanzig Jahren durch die Erdölförderung stark gewachsen — von einem Landstädtchen zu einer Stadt mit gut 150.000 Einwohnern, mit allem, was ein solches Wachstum an Provisorien mit sich bringt. Daneben lebt das Departamento von der Rinderzucht.

Die Kultur ist die der Llaneros: Pferde, Harfe, Cuatro und Maracas, der Tanz Joropo und der Reitsport Coleo. Das gegrillte Rind, die Mamona, wird an Stangen über offenem Feuer gegart und gehört zu jedem Fest.

Für Zugezogene ist Casanare vor allem für Naturbeobachtung interessant. Die Vogelwelt der Llanos ist außergewöhnlich, und in der Trockenzeit sammelt sich das Wild an den verbliebenen Wasserstellen: Kapybaras, Kaimane, Ameisenbären, Hirsche und mit Glück ein Jaguar. Mehrere große Rinderfarmen, die Hatos, haben sich auf Naturtourismus verlegt und nehmen Gäste auf.

Die beste Zeit dafür ist Dezember bis März. In der Regenzeit sind viele Wege ohne Geländewagen nicht befahrbar.

Charakter

Die östlichen Llanos: endlose Savanne, Rinderherden, Erdöl und eine eigene Musik- und Reitkultur.

Klima

26 bis 34 Grad, ausgeprägte Regenzeit von April bis November, danach staubige Trockenzeit.

Budget & Lebenshaltung

Sehr günstig, mit Ausnahme von Yopal, wo die Erdölwirtschaft die Preise gehoben hat.

Deutschsprachige Community

Keine deutschsprachige Gemeinschaft, eine kleine internationale Belegschaft in der Erdölwirtschaft.

Sehenswürdigkeiten

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[*]Llanos-Savanne mit Kapybaras, Kaimanen und Anakondas
[*]Hato La Aurora, ein privates Naturschutzgebiet
[*]Río Cravo Sur bei Yopal
[*]Coleo-Turniere und Viehtriebe
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Feste & Traditionen

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[*]Torneo Internacional del Joropo
[*]Festival del Corrío Llanero
[*]Viehtriebe in der Trockenzeit
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Wirtschaft & Chancen

Erdöl, Rinderzucht, Reis und Palmöl. Naturtourismus wächst langsam, ist aber noch klein.

Tipp

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[*]Die beste Reisezeit für Tierbeobachtung ist die Trockenzeit von Dezember bis März.
[*]In der Regenzeit sind viele Nebenstraßen unpassierbar. Ohne Geländewagen kommt man dann nicht weit.
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