🇬🇷 Griechenland
Epirus (Ήπειρος)
- Hauptstadt: Ioannina
- Einwohner: 319.991
- Fläche: 9.203 km²
- Typ: Festland
Epirus liegt im Nordwesten, zwischen der albanischen Grenze und dem Ambrakischen Golf. Es ist die regenreichste Region des Landes, und genau deshalb sieht sie aus, wie sich kaum jemand Griechenland vorstellt: dichte Laubwälder, reißende Flüsse, Berge über zweitausend Meter.
Das Herzstück sind die Zagoria-Dörfer im Pindos: sechsundvierzig Orte aus grauem Stein, verbunden durch alte Bogenbrücken und Saumpfade, dazu die Vikos-Schlucht, eine der tiefsten der Welt. Es gibt Steinhäuser dort, die restauriert wurden, und viele, die auf jemanden warten.
Ioannina, die Hauptstadt, liegt an einem See mit einer Insel darin, hat eine gut erhaltene osmanische Festungsstadt, eine große Universität und ein Universitätskrankenhaus — für eine Region dieser Abgeschiedenheit ist das ein starkes Argument.
Der Süden ist ein anderes Land: die Küste von Parga und Sivota mit türkisfarbenen Buchten, dahinter Preveza am Ambrakischen Golf, wo Delfine leben. Hier ist es warm, mediterran und im Sommer voll.
Die Ionia Odos und die Egnatia Odos haben die Region in den letzten Jahren erschlossen — Athen ist heute in gut vier Stunden erreichbar, Thessaloniki in dreieinhalb.
Charakter
Das grüne, gebirgige Griechenland: Steindörfer, Schluchten und Wälder im Norden, warme Badebuchten im Süden — und dazwischen eine lebendige Universitätsstadt am See.
Klima
Die niederschlagsreichste Region Griechenlands. In den Bergen kalte, schneereiche Winter mit langer Schneelage und milde, angenehm kühle Sommer. An der Küste dagegen mediterran: heiße Sommer, milde und feuchte Winter. Ioannina liegt auf rund 480 Metern und hat Frost, Nebel und gelegentlich Schnee.
Budget & Lebenshaltung
Insgesamt günstig, aber mit großen Unterschieden. In den Bergdörfern und in der Ebene um Arta bekommt man sehr viel Haus für wenig Geld; restaurierte Steinhäuser in den bekannten Zagoria-Orten sind dagegen teuer geworden. Die Küste um Parga und Sivota liegt im gehobenen Mittelfeld. Ioannina ist als Universitätsstadt bei Mieten moderat.
Deutschsprachige Community
Eine kleine, aber gewachsene Gruppe deutscher und niederländischer Zugezogener, vor allem an der Küste zwischen Parga und Sivota sowie vereinzelt in Zagoria. In Ioannina praktisch nur Universitätspersonal und Studierende aus dem Ausland. Wer im Bergland lebt, lebt griechisch.
Sehenswürdigkeiten
Die niederschlagsreichste Region Griechenlands. In den Bergen kalte, schneereiche Winter mit langer Schneelage und milde, angenehm kühle Sommer. An der Küste dagegen mediterran: heiße Sommer, milde und feuchte Winter. Ioannina liegt auf rund 480 Metern und hat Frost, Nebel und gelegentlich Schnee.
Feste & Traditionen
Metsovo ist das Zentrum der Vlachen, mit eigener Sprache, eigener Tracht und eigenem Käse. In den Zagoria-Dörfern gibt es im August die Panigiria, Kirchweihfeste mit Klarinettenmusik, die bis in den Morgen gehen — dazu kommen die Ausgewanderten aus aller Welt zurück. Und in vielen Dörfern hält sich die epirotische Polyphonie, ein mehrstimmiger Gesang ohne Instrumente, der zum UNESCO-Erbe zählt.
Wirtschaft & Chancen
Epirus liegt im Nordwesten, zwischen der albanischen Grenze und dem Ambrakischen Golf. Es ist die regenreichste Region des Landes, und genau deshalb sieht sie aus, wie sich kaum jemand Griechenland vorstellt: dichte Laubwälder, reißende Flüsse, Berge über zweitausend Meter.
Das Herzstück sind die Zagoria-Dörfer im Pindos: sechsundvierzig Orte aus grauem Stein, verbunden durch alte Bogenbrücken und Saumpfade, dazu die Vikos-Schlucht, eine der tiefsten der Welt. Es gibt Steinhäuser dort, die restauriert wurden, und viele, die auf jemanden warten.
Ioannina, die Hauptstadt, liegt an einem See mit einer Insel darin, hat eine gut erhaltene osmanische Festungsstadt, eine große Universität und ein Universitätskrankenhaus — für eine Region dieser Abgeschiedenheit ist das ein starkes Argument.
Der Süden ist ein anderes Land: die Küste von Parga und Sivota mit türkisfarbenen Buchten, dahinter Preveza am Ambrakischen Golf, wo Delfine leben. Hier ist es warm, mediterran und im Sommer voll.
Die Ionia Odos und die Egnatia Odos haben die Region in den letzten Jahren erschlossen — Athen ist heute in gut vier Stunden erreichbar, Thessaloniki in dreieinhalb.
Tipp
Wenn du Berge und trotzdem Versorgung willst, ist Ioannina der stärkste Ort im ganzen Norden: Universitätsklinik, Flughafen, Autobahn in beide Richtungen, See vor der Tür und die Zagoria-Dörfer eine Stunde entfernt. Und wenn dich ein Steinhaus in Zagoria lockt, hol vorher einen Bauingenieur — die alten Häuser sind schön, aber Dach, Feuchtigkeit und Statik verschlingen mehr als der Kaufpreis.